Mi Loco Tango

Quartett
auf der Reise zwischen Tango und Italienischer Filmmusik

Vassily Dück

Bajan/ Knopfakkordeon

Irina Bunn

Violine/ Gitarre

Judith Herrmann

Piano/ Keyboards

Gregor Praml

Kontrabass/ Keyboards/ Moderation

Das international besetzte Quartett „Mi Loco Tango“ – ein Bajanist (Knopfakkordeon) aus Russland, eine Geigerin und eine Pianistin aus Deutschland, und ein deutsch-französischer Kontrabassist – hat sich 2002 zusammengefunden, um sich zunächst ausschließlich dem Werk des argentinischen Komponisten und Musikers Astor Piazzollas zu widmen. Ziel war es, die Musik mit den einzelnen Erfahrungen der Mitwirkenden neu zu definieren und sie somit anders zu spielen. Entstanden ist seitdem ein breit gefächertes Repertoire mit den wichtigen Werken aus Piazzollas Vermächtnis – die Klassiker wie „Libertango“ oder „Oblivion“ –, es ist aber durchaus auch von einigen Raritäten durchsetzt – „Tanti Anni Prima“ oder aktuell die beiden Zyklen „Del Diablo“ und „Del Angel“.
Piazzolla, der seine kompositorischen Fähigkeiten auch in die Dienste der Bereiche Theater, Film und Tanz gestellt hat, war es dann auch, der den Auslöser für einen weitergehenden Schritt hin zur Filmmusik brachte, umgesetzt in genau dieser tango-typischen Besetzung wie Mi Loco Tango sie darstellt. Speziell die italienischen Maestri Nino Rota und Ennio Morricone, sowie deren namhafte Kollegen haben es den vier Frankfurter Musikern besonders angetan.
Das Ensemble wurde seit seiner Gründung bereits mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet. Angefangen mit dem Weltmusikpreis „creole 2007“ über den 1. Preis in der Kategorie Filmmusik beim „32. Festival Internationale Fisharmonica“ (Castelfidardo, Italien) ebenfalls in 2007 und im letzten Jahr dann der bisherige Höhepunkt in der Karriere des Ensembles, der Tangopreis „Libertango“ beim 2. Astor Piazzolla Festival (Lanciano, Italien) in 2008, dessen Juryvorsitz die Witwe von Astor Piazzolla, Laura Escalada-Piazzolla, innehatte.

Zuckerschnecksche, Prinzje & Co

Die schönsten Kinderlieder neu (hand-)gemacht von Frankfurter Musikern

näheres zu diesem von mir produzierten CD-Projekt gibt es auf den Seiten von gregor praml audioproduktion

Lille Peter, Akiko & CO

Die schönsten Kinderlieder der Kulturen

näheres auch hierzu auf den Seiten von gregor praml audioproduktion

RONJA RÄUBERTOCHTER

eine Produktion des THEATER BREMEN
Premiere: 21.11.2010

Ronja ist die Tochter von Mattis, einem waschechten Räuber. Er und seine Räuberbande versetzen ihre Umwelt in Angst und Schrecken und leben nicht schlecht von ihren Raubzügen auf der Mattisburg mitten im Mattiswald. Später einmal soll Ronja die Nachfolgerin ihres Vaters und damit die Anführerin der gesamten Räuberbagage werden. Denn sie ist wie er – stark, mutig und sturköpfig. Doch bevor es so weit ist, soll sie erst einmal die Welt außerhalb der Burg kennen lernen und auf eigenen Beinen stehen. Vor allem soll sie lernen, sich zu hüten: Vor den Wilddruden, den Graugnomen und vor dem Höllenschlund. Also macht sie sich allein auf in den Wald und übt, auf der Hut zu sein – vor allem Bösen und Gefährlichen, vor dem sie ihre Eltern gewarnt haben. Ronja lernt aber auch, dass die Welt da draußen viel größer ist, als sie gedacht hatte. Auf ihrem Abenteuerweg ins eigene Leben entdeckt sie Neues wie Liebe, aber auch Feindschaft und Kampf. Als sie auf Birk, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmannes Borka trifft, sich mit ihm anfreundet, und ihr diese Freundschaft von ihren Eltern verboten wird, will sie auch nicht mehr in die Fußstapfen ihres Vaters samt seines unmenschlichen Berufes treten. Sie zieht kurz entschlossen mit Birk in den Wald. Dort erfährt sie, wie schmerzhaft Abschied und auch Heimweh sein können, wie wichtig Zusammenhalt ist, und dass der Sternenhimmel über dem Wald derselbe ist wie einst der über ihrem Zuhause.
Astrid Lindgren schrieb diese bezaubernde Fabel vom Erwachsenwerden und dem Aufbegehren gegen die Vorbilder und Vorstellungen unserer Eltern. Sie erschuf mit der kleinen aufmüpfigen Ronja Räubertochter eine der beliebtesten Figuren der Kinderliteratur.
Der Regisseur Karsten Dahlem, der für »Moby Dick« am Landestheater Linz mit dem Theaterpreis »Stella« für die beste österreichische Inszenierung in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet wurde, wird diese abenteuerliche Geschichte ums Räuber-Sein oder Nicht-Sein inszenieren.

Regie: Karsten Dahlem
Bühne: Christa Beland
Kostüme: Katja Fritzsche
Musikalische Leitung: Gregor Praml

Pressestimmen

„Poppig, modern und höchst unterhaltsam wurde der Kinderbuch-Klassiker aufgefrischt. So begeisterte die Premiere nicht nur die jungen Besucher. […] Alles stimmig, alles gut. […] So macht das Räuberleben Spaß.“

Sven Garbade, Nordwest-Zeitung


„Cool, cooler, Ronja! Die Räubertochter begeistert am Goetheplatz. […] Diese Ronja-Show macht Spaß.“

Corinna Laubach, Bild


„Ein behutsamer Einsatz musikalischer Stilmittel verhindert das bei Weihnachtsmärchen so oft gepflegte Abdriften in eine Nummernrevue, und die komödiantischen Elemente verraten zu keiner Zeit die Substanz des Stücks. ‚Ronja Räubertochter’ ist immer noch zu allererst ein großer Roman. In der Inszenierung von Karsten Dahlem ist er aber darüber hinaus: ein eindrucksvolles Drama.“

Johannes Bruggaier, Kreiszeitung

BREMER STADTMUSIKANTEN

eine Produktion des THEATER BREMEN
Premiere: 13.11.2011

Mitten im Nirgendwo treffen vier sehr unterschiedliche Tiere zufällig aufeinander: Hahn, Katze, Hund und Esel. Eines haben sie wider Erwarten gemeinsam. Keiner von ihnen findet seinen Platz im Leben. Doch was machen vier ausgemusterte, scheinbar zu allem untaugliche Tiere, deren einzige Zukunft Perspektivlosigkeit heißt? Ganz klar: Sie gründen eine Band und gehen nach Bremen! Bremen, die tolle Stadt, in der jeder Kunst machen und sein Glück finden kann. Eine riskante und abenteuerliche Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten beginnt.
Das beliebte Märchen der Gebrüder Grimm, das Märchen für die Hansestadt schlechthin, wird am Theater Bremen dieses Jahr in einer aktualisierten Bühnenfassung neu erzählt. Zahlreiche Gefahren begegnen den vier Tieren auf dem Weg zur Erfüllung ihrer Träume. Dabei müssen sie sich den alten Fragen nach dem Wert von Freundschaft und Zusammenhalt noch einmal ganz neu stellen, um zu erkennen: Gemeinsam sind wir stark!
Der Regisseur Karsten Dahlem, der bereits in der letzten Spielzeit mit »Ronja Räubertochter« das Bremer Publikum bezauberte, wird in dieser Spielzeit zum zweiten Mal das »Stück für die ganze Familie« inszenieren.

Regie: Karsten Dahlem
Musikalische Leitung: Gregor Praml
Dramaturgie: Diana Insel
Bühne & Kostüme: Inga Timm

Die große Erzählung

Nachdem die naXoshalle – man denke nur an die legendäre Ü4 Familiendisco im dortigen Theater Willy Praml seit 2009 – auch beim Nachwuchs Kultstatus gewonnen hat, gibt es dort ab Mai 2011 ein großes Theaterereignis für Kinder und Familien, eben für die ganze Familie, an diesem Ort zu erleben:

Erzählt werden die unglaublichen Irrfahrten des großen antiken Helden Odysseus aus dem Blickwinkel von Rico, einem liebenswerten aber einfachen Jungen aus der Provinz

Der kleine Rico (wie sein italienischer Autor BRUNO STORI) ist ein herrlicher Geschichtenerzähler – und die naXoshalle ist ja auch schon ... fast ... Giechenland ...

Die Odyssee in einer Stunde

von Bruno Stori

ab 8+

Premiere: 5. Mai 2011

im Theater Willy Praml
Naxoshalle, Frankfurt/Main

Regie: Jürgen Flügge
Schauspiel: Tino Leo
Musik: Gregor Praml

elephant walk

Wie läuft der Pinguin im Vergleich zum Menschen und wie bewegt sich ein Tiger? Nach ihrem Erfolgsstück „Ich sehe was, was du nicht siehst“ beschäftigt sich die Frankfurter Choreografin Célestine Hennermann in ihrer neuen Arbeit mit den Bewegungen von Tieren. Die zeitgenössische Tänzerin Katharina Wiedenhofer und der HipHop-Tänzer Albi Gika spielen mit den typischen Bewegungsabläufen von Elefant, Hund, Katze und Co. und bringen ein besonderes Requisit zum Einsatz: Mehr als ein Dutzend Eimer in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen dienen als Elefantenfuß, Kopfbedeckung, Pfote, aber auch als Bühnenbild und Sitzgelegenheit. Zur Soundcollage, die eigens von dem Frankfurter Komponisten Gregor Praml entwickelt wurde, lädt „elephant walk“ die jungen Zuschauer in eine Welt der kleinen und großen Überraschungen ein.

Eine Produktion von Célestine Hennermann, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz“ und dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Tanzlabor_21/Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main. Gefördert durch die Stadt Frankfurt am Main, die BHF-Bank Stiftung und das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. „Take-off: Junger Tanz“gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. „Take-off: Junger Tanz" ist eine Kooperation Düsseldorfer Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unter der Gesamtleitung des tanzhaus nrw.

Uraufführung

Tanztheater für alle von 0 bis 4 Jahren

Choreographie: Célestine Hennermann
Tanz: Katharina Wiedenhofer und Albi Gika
Musik: Gregor Praml
Dramaturgie: Johanna Milz
Bühne/Kostüme: Sound of Silence